Seite auswählen

Bücher zum Orgel Lernen

Früher was alles einfacher. Zumindest sagen das viele. Als ich in den 90ern in Edinburgh studierte war die Welt auch anders. Einfacher? Nicht unbedingt. Unsere Kompositionen/Arrangements mussten damals auf Papier eingereicht werden – natürlich alles per Hand geschrieben. Das Papier – Notenpapier – mussten wir auch von der Uni abkaufen – „normales“ Notenpapier war nicht erlaubt. Typisch Schottisch, oder?!

Auf der anderen Seite war die Uni in Edinburgh hoch modern. Alle Studenten hatten schon Email Adressen – ich glaube wir waren die ersten (Anfang der 90er!), die sowas behaupten konnten. Auch in der Musikabteilung gab es schon reichlich PCs (zu 90% sogar Mac!) für MIDI- und Notensatzprogrammierung. Leider fehlte es aber an Mitarbeiter, die sich auskannten – dafür waren wir Studenten jung und wollten alles selber erlernen. „Finale“ gab es schon. Ziemlich kompliziert dachte ich damals und ich war froh, als wir Mitte der 90er die ersten Acorn PCs mit Sibelius testen durften.

Seitdem nutze ich Sibelius in fast allen möglichen Versionen. Seit 2006 glaube ich, gehört Sibelius zu Avid – auch bekannt für ProTools – und das Programm ist mittlerweile fast perfekt.

Ich komponiere ausschließlich mit Sibelius und arbeite relativ schnell damit. Ich nutze bestimmt nur 10% der Möglichkeiten der Software, aber es funktioniert.

Das Programm ist nicht billig, aber mittlerweile kann man Abonnements dafür erwerben und weil ich sowieso als Profimusiker arbeite, ist es alles absetzbar!

Zusammen mit einem MIDI Keyboard zur Eingabe der Töne ist jedes Schreiben eines Musikstücks einfach. Das einzige, was mir noch fehlt, ist eine Version für Tablet mit Touch-Eingabe (z.B. mit einem Stift). Windows hat mittlerweile sowas im Programm für Surface Geräte, aber noch ist nichts ähnliches für Sibelius da. Eines Tages vielleicht? I hope so!